{"id":782,"date":"2021-12-06T10:33:24","date_gmt":"2021-12-06T09:33:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tusdehme.de\/?p=782"},"modified":"2021-12-06T10:37:11","modified_gmt":"2021-12-06T09:37:11","slug":"defibrillator-auf-unserer-sportanlage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tusdehme.de\/wpcms\/defibrillator-auf-unserer-sportanlage\/","title":{"rendered":"Unser Defibrillator ist da !"},"content":{"rendered":"<h3>Wenn das Herz pl\u00f6tzlich\u00a0in akute Not ger\u00e4t<\/h3>\n<h4>Auf dem Sportgel\u00e4nde vom TuS Victoria Dehme h\u00e4ngt jetzt auch \u2028ein mobiler Defibrillator. \u00dcber 100.000 Tote an Herztod im Jahr.<\/h4>\n<div>\n<p>Bad Oeynhausen-Dehme (ebi). Jeden kann es treffen. Der pl\u00f6tzliche Herztod! Jung und Alt spielt da keine Rolle. Niemand m\u00f6chte solch ein Szenario als Beobachter erleben. Schnelle Hilfe vor Ort kann Leben retten. Auf einen derartigen Notfall \u2013 auch wenn diesen niemand erleben m\u00f6chte \u2013 ist ab sofort auch der TuS Victoria Dehme vorbereitet.<\/p>\n<div>\u00dcberbringer dieses AED-Ger\u00e4tes (Automatisierter externer Defibrillator) beim Sportverein war nun Andreas Kelch als Vertreter von der Stiftung der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford. Diese Stiftung (siehe auch weiteren Text) hat seit 2011 schon viele Sportvereine und Institutionen im Kreis Herford und dem Stadtgebiet Bad Oeynhausen mit dem kleinen lebensrettenden Ger\u00e4t ausgestattet, das von Struck Medizintechnik in Enger vertrieben wird. Zwei Drittel der Kosten \u00fcbernimmt die Stiftung von der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford und ein Drittel zahlt der jeweilige Empf\u00e4nger, in diesem Fall der TuS Victoria Dehme. Das ist eine gro\u00dfe finanzielle Hilfe.<\/div>\n<div>\u201eDie Stiftung der Volksbank macht da einen super Job. Wir sind jetzt froh, das wir uns das jetzt leisten konnten und endlich solch ein Ger\u00e4t haben\u201c, sagt Dirk Weber, der 1. Vorsitzende der \u201eVictorianer\u201c. \u00dcbrigens: Es ist das erste Ger\u00e4t im Stadtgebiet Bad Oeynhausen, das nicht im Innenraum angebracht ist, sondern im Au\u00dfenbereich. Es ist au\u00dferdem beheizt und beleuchtet. \u201eDa an der Au\u00dfenwand ist es f\u00fcr jeden auf der Sportanlage sichtbar und es gibt keine Hindernisse, um schnell an das Ger\u00e4t zu kommen\u201c, erkl\u00e4rt Dirk Weber. Eine Schulung f\u00fcr das AED-Ger\u00e4t beim TuS in Dehme wird es im n\u00e4chsten Jahr geben. Einige im Verein wissen schon bescheid, k\u00f6nnen es bedienen.<\/div>\n<div>\u201eIn der Region haben wir bisher \u00fcber 150 Ger\u00e4te an Vereine \u00fcbergeben\u201c, sagt Andreas Kelch. In nun rund zehn Jahren ist das durchaus eine stattliche Anzahl, aber der Vertreter der Stiftung, auch Leiter der \u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher der Volksbank Herford-Mindener Land, w\u00fcrde sich noch viel mehr Anfragen w\u00fcnschen, denn es gibt noch reichlich wei\u00dfe Flecken auf der regionalen Landkarte. Im Stadtgebiet Bad Oeynhausen sind bisher insgesamt 27 Defibrillatoren in Schulen, bei Institutionen, Beh\u00f6rden und Sportvereinen \u00fcbergeben und angebracht worden, unter anderem bei den Tennisclubs Oeynhausener TC (OTC) und TC Wulferdingsen sowie den Fu\u00dfball-Clubs FC Bad Oeynhausen, TuS Lohe, TuS Volmerdingsen, der SV Eidinghausen-Werste und ganz frisch dem TuS Victoria Dehme.<\/div>\n<div>\u00bbSehr viele Anrufe nach Fu\u00dfball-L\u00e4nderspiel\u00ab<\/div>\n<div>\u201eEs d\u00fcrfen gerne weitere Anfragen an die Stiftung gerichtet werden. Sehr viele Anrufe hatten wir nach dem Fu\u00dfball-L\u00e4nderspiel zwischen D\u00e4nemark und Finnland bei der Europameisterschaft. Da waren doch viele Menschen pl\u00f6tzlich sehr sensibilisiert zum Thema Herzstillstand und eventueller Herztod\u201c, sagt Andreas Kelch. Im Juni diesen Jahres war der d\u00e4nische Nationalspieler Christian Eriksen im EM-Spiel pl\u00f6tzlich auf dem Rasen des Kopenhagener Parken Stadions zusammen gebrochen und hatte einen Herzstillstand erlitten. Mittels eines Defibrillators, diesem \u00fcberlebenswichtigen Ger\u00e4t, wurde er wieder belebt. Mit einem kr\u00e4ftigen Stromsto\u00df l\u00e4sst es ein aus dem Takt geratenes Herz wieder schlagen. Bei schneller Hilfe! In S\u00fcdeuropa und Skandinavien h\u00e4ngt fast \u00fcberall so ein Defi, der Leben retten kann. Dort ist es fast Standard, in Deutschland besteht noch eine ganze Menge Nachholbedarf.<\/div>\n<p>\u201ePro Minute verliert der Patient zehn Prozent der Lebenschance. Es gibt in Deutschland immer noch \u00fcber 100.000 Tote im Jahr an Herztod\u201c, verweist Andreas Kelch auf die Wichtigkeit von so einem Defibrillator, um vor Ort schnell Hilfe leisten zu k\u00f6nnen. Vor einigen Jahren f\u00fchrte die Stiftung in der Realschule Nord in Eidinghausen ein Projekt mit diesem AED-Ger\u00e4t durch, um die Menschen f\u00fcr dieses Thema \u201eHerzsicher im Sport\u201c zu sensibilisieren. Und wo geht das besser als in der Schule, wo viele vor allem junge Menschen zu erreichen sind, die diese Thematik dann in die \u00d6ffentlichkeit tragen k\u00f6nnen. An dieser Stelle m\u00f6chte auch die Sportredaktion die weiteren heimischen Sportvereine dazu aufrufen, sich solch ein AED-Ger\u00e4t, einen Defibrillator, anzuschaffen. Andreas Kelch ist Ansprechpartner.<\/p>\n<\/div>\n<div>Text und Bild von Egon Bieber<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn das Herz pl\u00f6tzlich\u00a0in akute Not ger\u00e4t Auf dem Sportgel\u00e4nde vom TuS Victoria Dehme h\u00e4ngt jetzt auch \u2028ein mobiler Defibrillator. \u00dcber 100.000 Tote an Herztod im Jahr. Bad Oeynhausen-Dehme (ebi). Jeden kann es treffen. Der pl\u00f6tzliche Herztod! Jung und Alt spielt da keine Rolle. Niemand m\u00f6chte solch ein Szenario als Beobachter erleben. 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